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Richard Osman - The Last Devil to Die

Dieses Buch habe ich auf Englisch gelesen. Es ist aber auch in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Der Donnerstagsmordclub - Ein Teufel stirbt immer zuletzt“ erschienen.

Was für ein Jahr!

Ein geschäftiges Jahr neigt sich dem Ende zu. Viel ist geschehen und es gibt nicht wenige, die sich für das nächste Jahr schlichtweg nur eins wünschen „keine Morde mehr“. Auch der Thursday Murder Club ist zwischen Weihnachten und Silvester vor allem mit sich selbst und den Liebsten beschäftigt - jeder auf seine Weise.

Das Cover des Romans "The Last Devil to Die" von Richard Osman zeigt die stilisierte Darstellung eines Fuchses in Lauerstellung.

Der Tod eines Freundes…

Natürlich werden nicht alle Wünsche war und so erhalten die vier Freunde bald die Nachricht, dass ein alter Freund Stephens - Elisabeths Ehemann - getötet worden ist und er ein Paket in seiner Obhut hatte, das äußerst gefährlich war.

Back to Action!

Es bleibt kein Zweifel daran, dass dies ein Fall für den Thursday Murder Club ist und so beginnt das neue Jahr, wie das alte endete: Zwischen Kunstfälschern, Onlinebetrügern, Drogendealern und ja auch sehr viel Herzschmerz.

Ein Berg von Ärger!

Als die Verdächtigen nach und nach sterben wie die Fliegen, das mysteriöse Paket weiterhin verschwunden bleibt und man den vier Freunden abermals nach dem Leben trachtet, scheint ihr Glück aufgebraucht. Aber ein Team mit solch geballter Lebenserfahrung findet immer eine Lösung und findet auch zuletzt heraus, welcher Teufel zuletzt stirbt, oder?

Ein altbekanntes Rezept geht wieder auf

Da dies schon der vierte Band dieser Serie ist, brauche ich eigentlich nicht mehr viele Worte zum Setting zu verlieren. Es ist die bekannte schräge Gruppe von ungewöhnlichen Ermittlern in ihrer Senioren Residenz für gut betuchte, die zwischen all ihrer heilen Welt nach den Schattenseiten ermitteln. Das Konzept funktioniert und ist auch im vierten Band noch genauso unterhaltsam - das muss auch erst einmal gelingen.

Ein Band mit Tiefgang und Herzschmerz

Trotz dem gleichbleibenden Setting hat mich dieser Band emotional enorm mitgenommen und auch tief getroffen. Ohne zu spoilern, kann ich leider nicht erklären, aus welchen Gründen ich bei einigen Passagen Tränen in den Augen hatte, aber sagen wir nur so viel: Es sterben in diesem Buch nicht nur die Teufel.

Entwicklung

Neben diesem besonderen Tiefgang ist es wohl die stetige Charakterfortentwicklung, die die Bände so lesenswert macht. Auch wenn wir über Menschen im letzten Viertel oder Fünftel ihres Lebens lesen, so bleibt keiner von ihnen völlig stehen (auch wenn manch einer seine Geschenke einfach nach dem Frühstück auspacken möchte, so!). Dasselbe gilt für die vielen ebenfalls liebenswert schrägen Nebencharaktere, deren Beziehungen zum Thursday Murder Club aber auch die Beziehungen untereinander, die das Salz in der Suppe dieser „Cozy Crime Reihe“ ist.

Empfehlung?

Wer die drei Vorgänger gelesen hat, der wird auch mit diesem Teil der Reihe vollumfänglich zufrieden sein, vielleicht sogar noch tiefer berührt. Wer schon mit Teil eins bis drei nicht warm geworden ist, der sollte es bleiben lassen, und sich nebenbei fragen, warum er das hier überhaupt liest. Ich setze den fünften Teil schon einmal auf meine Leseliste und freue mich auf meinen nächsten Ausflug nach Coopers Chase, der definitiv kommen wird.

Englische Version:

Deutsche Version:

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